Iilyateko/Namibia – das schönste Fleckchen Erde mitten im Nirgendwo

Iilyateko liegt mitten im Buschland im Norden Namibias, nahe der angolanischen Grenze.

Die Schwestern von Oshikuku haben dort eine Missionsstation errichtet, die aus einem Mädchenhostel (Internat), einer kleinen Klinik für die umliegenden Dörfer, und dem Sankt Kredula Kindergarten besteht.

Das eigentliche Dorf Iilyateko befindet sich in der unmittelbaren Umgebung, sowie ein kleiner See, die Iilyateko Combined School, die von den Hostelkindern besucht wird, und mehrere Felder, die von der Mission selbst bewirtschaftet werden.

Iilyateko liegt tatsächlich mitten im Nirgendwo. Im nächstgrößeren Ort (Tsandi), der nur mit dem Auto zu erreichen ist, gibt es neben einem kleinen Supermarkt, mehreren Bars und kleineren Shops vor allem das Postamt, wo man Pakete und Briefe aus Deutschland abholen kann.

Die Unterkunft

Für dieses Projekt sind 1-2 weibliche Freiwillige vorgesehen (da es ein reines Mädcheninternat ist). Ihr wohnt auf dem Gelände der Mission in einem ehemaligen Schwesternhaus. Ihr habt die Möglichkeit alleine oder zusammen ein Zimmer zu beziehen. Das Haus ist mit Küche und Bad gut ausgestattet.

Unter der Woche versorgt ihr euch selbst, dazu gebt ihr den Schwestern eine Einkaufsliste, Grundnahrungsmittel, wie Nudeln, Reis und Brot bekommt ihr vom Hostel. Am Sonntag esst ihr dann mittags und abends mit den Schwestern gemeinsam - immer eine schöne Abwechslung und definitiv das kulinarische Highlight der Woche.

Eure direkten Nachbarn sind neben den vier Schwestern vor allem die 100 Hostelmädchen, im Alter von 6 bis 17, die niemals Ruhe einkehren lassen und gerne zu jeder Zeit an eurer Tür klopfen. Tate Shapumba, der Hausmeister und die „Frau für Alles“ Meme Maria wohnen ebenfalls neben dem Hostel, während einige Lehrer und die Krankenschwestern in einer separaten Wohnanlage zuhause sind.

Ein ganz normaler Tag in Iilyateko

Morgens um 8 Uhr beginnt euer Arbeitstag. Zuerst geht es zum Kindergarten, der nur ein paar Schritte von eurem Haus entfernt ist. Dort unterstützt ihr die Sister bei der Arbeit mit den drei- bis sechsjährigen Kindern, die jeden Tag aus den umliegenden Dörfern kommen und nicht mit im Hostel wohnen. Ihr lehrt ihnen zum Beispiel die Farben, das Alphabet, die Zahlen und vor allem ganz viele englische Vokabeln, denn das ist Hauptziel des Kindergartens. Anders als in Deutschland wird hier nämlich nicht nur gespielt und getobt, sondern vor allem gelernt und auf die Schule vorbereitet, in der nur auf der Amtssprache Englisch unterrichtet wird. Der Norden Namibias zählt zum Ovamboland, was auch heißt, dass dort fast nur Oshivambo gesprochen wird. Im Umgang mit den kleinen Kindern ist es deshalb eine große Hilfe, wenn ihr vor Ort nach und nach einige Grundkenntnisse in Oshivambo erlernt.

Zwischendurch gibt es eine einstündige Ess- und Spielpause, in der ihr euch mit den Kindern verausgaben und sie bespaßen könnt. Gegen 12 ist der Kindergarten dann schon wieder vorbei.

Am Nachmittag könnt ihr eure Zeit mit den Hostelkindern verbringen. Ihr helft ihnen bei den Hausaufgaben, fragt Vokabeln ab und lernt für Tests oder ihr bietet Spiele an. Je nach Jahreszeit könnt ihr auch zusammen mit den Schwestern und den Kindern auf dem Feld mitarbeiten, die Kühe treiben und Ziegen melken.

Abends ist immer Zeit für einen Spaziergang, um die schöne Landschaft und den Sonnenuntergang zu genießen. Außerdem freuen sich die Kinder auch immer über einen Tanzabend oder Gute-Nacht-Geschichten.

Obwohl ihr am Wochenende, bzw. Samstag eigentlich frei habt, eignet es sich gut für größere Unternehmungen und Bastelaktionen mit den Kindern. Ansonsten ist besonders der Glaube in Namibia ein großes Thema, vor allem natürlich in der Mission, weswegen für euch jeden Donnerstag und Sonntag eine Messe zum Tagesablauf gehört.

Iilyateko – Ja oder Nein?

Iilyateko verlangt von euch sehr viel Eigeninitiative, Offenheit und Kreativität, um euch in den Alltag einzubringen. Die Lage der Mission im Busch ist doch recht abgeschieden, was einerseits ein schöner Kontrast zum Leben in Deutschland ist, aber auch manchmal etwas einsam sein kann.

Ihr solltet für den Umgang mit den Kindern Verantwortungsbewusstsein, Durchsetzungsvermögen und Geduld mitbringen bzw. aufbauen, euch selbst nicht zu ernst nehmen und auch mal auf Albernheiten einlassen und den Mut haben, neue Dinge auszuprobieren.

Es gibt ein sehr zuverlässiges Wlan-Netzwerk, das den Kontakt nach Deutschland ermöglicht. Was Strom und Wasser angeht ist Iilyateko recht gut situiert, nur in der Regenzeit kann Strom und Wasser mal ausfallen.

Iilyateko ist einfach ein wunderbares Projekt, indem ihr wirklich gebraucht werdet und immer herzlich willkommen seid. Nutzt diese Chance und macht dieses Jahr einfach zum Besten eures Lebens!

Oshipeto/Namibia

Oshipeto ist ein kleines Dörfchen im Norden Namibias nahe der angolanischen Grenzen.
Ca 15 Minuten entfernt mitten im Nirgendwo haben Schwestern des Benediktinerordens eine Missionsstation errichtet. Auf diesem Gelände gibt es eine Grundschule („primary school, Klasse 0-7), ein Mädchen- und Jungenhostel, eine kleine Kirche, eine große Speisehalle, ein Guesthouse und das Sistershouse.
 
Die zwei Freiwilligen werden tagsüber in der Schule eingesetzt und unterrichten die 1. bis zur 3.Klasse in Sport, Deutsch und Arts (eine Mischung aus Tanzen, Singen und Theater spielen). Nachmittags können sie draußen mit den Kids spielen, Hausaufgaben machen, lachen, tanzen oder auch einfach nur quatschen. Die Kinder freuen sich immer sehr darüber, wenn sich jemand mit ihnen beschäftigt.
 
Die Freiwilligen sollten sehr selbstständig sein, erkennen wo Hilfe gebraucht wird und direkt dort mit anpacken, ohne auf weitere Anweisungen zu warten. Da Oshipeto direkt im namibischen Busch (quasi im Nirgendwo) liegt, sollten sie sich außerdem sehr gut selbst beschäftigen können.
 
Die Freiwilligen wohnen im sogenannten „Guesthouse“ mit zwei weiblichen und sehr jungen Lehrerinnen zusammen (die ebenfalls an der Schule unterrichten) sowie der Direktorin zusammen. Die Freiwilligen teilen sich ein Zimmer und ein Badezimmer. Gekocht wird oft gemeinsam in der WG. Versorgt werden die Freiwilligen in der Regel von den Schwestern, sie dürfen simple Einkaufslisten verfassen und diese den Schwestern mitgeben, wenn sie in die Stadt zum einkaufen fahren. Allerdings geschieht das nicht regelmäßig, so dass die Freiwilligen wohl auch selbst mal einkaufen gehen, wenn sei unterwegs sind.

Oshitutuma/Namibia

Oshitutuma ist sehr ländlich gelegen, im Norden Namibias. Fußläufig sind nur einige andere Häuser und kleine Kiosks erreichbar, aber bis zur nächst größeren Stadt (Oshikuku) mit allen Einkaufsmöglichkeiten sind es nur wenige Autominuten. Ein Internetanschluss ist in Oshitutuma noch nicht gegeben.

Diese Einsatzstelle ist geeignet für eine junge Frau, die sich gut vorstellen kann, im religiösen Kontext zu leben. In Oshitutuma leben nämlich 10 junge Novizinnen der Benedictine Sisters of Oshikuku und zwei Ordensschwestern. Die Hauptaufgabe der Freiwilligen wird sein, mit den Novizinnen Englisch zu üben, da einige von ihnen kein oder kaum Englisch in der Schule gelernt haben oder aus dem nahegeliegenen Angola kommen. Außerdem unterstützt die Freiwillige an der nahegelegenen St. Benedict Vocational School.

Auf dem Gelände sind außerdem Hühner und Schweine und ein sehr großes Feld für Obst und Gemüse. Es gibt also auch die Möglichkeit, in Haus und Hof mit anzupacken. Hier ist Eigeninitiative gefragt!

Als Freiwillige hast du hier ein eigenes Zimmer mit eigenem Bad im gleichen Gebäude wie die Schwestern, mit denen du auch gemeinsam isst.

Hast du Lust auf eine Herausforderung im ländlichen Namibia und kannst du dich mit dem katholischen Glauben identifizieren? Dann ist Oshitutuma genau das Richtige für dich.

Cajamarca/Peru

Gute Grundkenntnisse in Spanisch erforderlich!

MANTHOC:              Der Name der aufnehmenden Organisation vor Ort ist MANTHOC. Das steht für „movimiento de adolescentes y niños trabajadores, hijos de obreros cristianos“ und heißt so viel wie „Bewegung der arbeitenden Kinder und Jugendlichen, Söhne und Töchter christlicher Arbeiter“. Die Bewegung ist peruweit vertreten und international vernetzt, zum Beispiel mit Amnesty International.
Der Grundbaustein einer MANTHOC-Basis sind Gruppenstunden, in denen die arbeitenden Kinder Anschluss und Unterstützung bei schulischen oder familiären Problemen finden. In Cajamarca, dem Einsatzort des mundus-Freiwilligen, unterhält MANTHOC daneben ein Hostel und eine Grundschule.

Die Schule:               Die Hauptaufgaben der Freiwilligen liegen in der Schule „Jesús Trabajador“. Diese richtet sich besonders an finanziell schwache Familien und arbeitende Kinder. Durch Spenden aus Deutschland wird ermöglicht, dass sie weniger zahlen müssen als für staatliche Schulen, und so überhaupt erst zur Schule gehen können. Die Schule ist eine 6 – jährige Grundschule. Außerdem verfügt die Schule über eine Bäckerei, eine Schreinerei, eine kleine Meerschweinchenzucht (Achtung: zum Verzehr) und einen kleinen Garten. So wird versucht, den Unterricht praktischer zu gestalten. Außerdem erhalten die Kinder Unterstützung in Gesundheits- und Familienangelegenheiten und haben die Möglichkeit, in der Schule zu frühstücken und Mittag zu essen.

Die Freiwilligen:      Neben dem mundus-Freiwilligen sind in der Regel zwei Freiwillige aus dem Bistum Speyer vor Ort. Diese drei wohnen gemeinsam in einer sehr gut ausgestatteten Wohnung in der oberen Etage des Hostels. Es sind aber meist noch mehr internationale Helfer vor Ort.

Gemeinsam wird fünf Tage wöchentlich in der Schule gearbeitet. Dabei ist ein Freiwilliger für Küche und Einkäufe zuständig und einer hilft in der Bäckerei. Außerdem ist es möglich, Nachhilfe parallel zum Unterricht zu geben oder Fachunterricht wie etwa Sport, Englisch oder Computerunterricht anzubieten. Auch für Begleitung bei Arztbesuchen und medizinische Unterstützung wird ein Verantwortlicher benötigt.

Jeder Freiwillige unterstützt zudem eine Gruppenstunde der MANTHOC-Bewegung, auch in Dörfern des Umlands,  von denen die meisten samstags liegen. Anwesenheit ist auch in verschiedenen regelmäßigen Treffen erwünscht, die mehrfach wöchentlich stattfinden.

Jedem ist es freigestellt, wie weit er in seine Arbeit eintaucht und sich vielleicht zusätzlich in der Bewegung engagiert, die unter anderem auch politisch tätig ist und viel Interessantes zu bieten hat. Insgesamt bietet diese Stelle viele verschiedene Möglichkeiten, sodass man einen tiefen Einblick in Peru als Land, seine Struktur, Kultur und Lebensweise erhalten kann. Für einen schnellen Einstieg ist es daher wichtig, schon vor Ausreise die Grundlagen des Spanischen zu beherrschen.

Die Lage:                   Cajamarca liegt in den nördlichen Anden auf 2 700 Höhenmetern. Es bietet eine spektakuläre Lage in einer wunderschönen (auch touristischen) Umgebung. Die Stadt ist mit allem ausgestattet, was das Herz eines Freiwilligen begehrt: traditionelles Leben und Märkte, Inka- und Kolonialkultur, aber auch Ausflugsziele und Mobilität, Einkaufscenter und sogar einige Clubs.
Peru als Land der Wunder spricht für sich: Aufgeteilt in Küstenwüste, Anden und Regenwald punktet es mit seiner vielfältigen Kultur, die aus Präinka-, Inka- und Kolonialzeiten erwachsen ist. Das lässt sich wunderbar an vielen touristischen Attraktionen nachvollziehen – vor allem im eher touristischen Süden des Landes, angefangen bei Machu Picchu. Es bietet sich an, auch die umliegenden Länder zu erkunden (besonders Ecuador und Bolivien), dafür bleibt aber aufgrund der beschränkten Urlaubstage wenig Zeit.

Kontakt:                    Der Kontakt zur jetzigen mundus-Stelle in Peru wurde schon vor ca. 20 Jahren im Rahmen der noch länger bestehenden Gemeindepartnerschaft vom Peru-Kreis der Kath. Gemeinde Sankt Martin in Dortmund aufgebaut. Als Freiwilliger wird man von dieser Gemeinde entsandt, berichtet ihr von der aktuellen Situation vor Ort und sollte bereit sein, sich auch vor und nach dem Aufenthalt in Peru bei entsprechenden Treffen zu engagieren.

Sarajevo/Bosnien-Herzegowina

Die Einsatzstelle ist in Sarajevo, der Hauptstadt von Bosnien und Herzegowina. Obwohl Bosnien zu Europa gehört, merkt man, dass die Menschen eine andere Mentalität haben. Das Land und die Stadt sind vom Krieg, aber auch von der Hoffnung geprägt. Besonders Sarajevo erzählt noch die Geschichte des Krieges und man bekommt einen Einblick in die Kultur und religiöse Vielfalt, die das Land prägen. Sarajevo liegt in einem Tal, man kann wundervolle Wanderungen machen und sich gerade zur kalten Jahreszeit gemütlich in die kleinen Cafés setzen.

Als Freiwillige*r arbeitest du im katholischen Jugendzentrum Ivan Pavao II. Das Jugendzentrum ist anders aufgebaut, als man es vielleicht aus Deutschland kennt. Im oberen Teil befinden sich eine Kapelle, Schlafräume und ein Restaurant/ Café. Dort werden Seminare veranstaltet und Projekte in die Wege geleitet. Menschen aus ganz Bosnien und auch aus anderen Ländern kommen hier zusammen. Des Weiteren befindet sich im Jugendzentrum aber auch ein kleines Fitnessstudio, eine große Turnhalle, eine Tiefgarage und ein Kindergarten. Die Aufgabenfelder für dich als Freiwillige*r können variieren und auch in deinem Jahr dort wechseln. Im Kindergarten bringst du den Kindern ein bisschen Deutsch oder Englisch bei und unterstützt den Kindergartenalltag. Auch gibt es die Möglichkeit, im Restaurant zu arbeiten. Dort hat man viel Kontakt zu verschiedenen Gruppen und zu den Angestellten, eine tolle Möglichkeit also, Kontakte zu knüpfen und die Sprache besser zu lernen. Man hilft bei Projekten, wie zum Beispiel der Animator*innenschulung. Dort lernt man viele Jugendliche kennen, die man später bei den verschiedenen Sommercamps wieder antrifft. Es besteht auch die Möglichkeit, einen Sprachkurs anzubieten.

Wichtig ist es immer, Eigeninitiative zu zeigen und keine Angst vor der Sprache zu haben, denn im Kroatischsprachkurs, den man in Sarajevo belegen kann, hat man die Chance die Sprache gut zu lernen. Wohnen werdet ihr in einem Studierendenwohnheim des Jugendzentrums, das nur wenige Gehminuten entfernt liegt. Durch den WG-Alltag taucht man noch einmal tiefer in das Leben dort ein.

Sobral/Brasilien

Das Weisenhaus “Casa São Francisco” gibt es seit 2002 und seit 2019 wurde es zum Partner des mundus Eine Welt Vereins. Das Haus gehört zu der Katholischen Gemeinschaft Shalom, einer Gemeinschaft, die in Brasilien gegründet worden ist und die auch u.a. in mehreren Bereichen sozial engagiert ist.

Das “Casa São Francisco” befindet sich in Sobral, Ceará, einer mittelgroßen Stadt in Brasilien mit etwa 210.000 Einwohner*innen. In diesem Haus werden Kinder von 0 bis 6 Jahren aufgenommen, die teilweise von den Eltern zur Adoption gelassen worden oder von ihnen nicht erzogen werden können, wegen z.B. Drogenabhängigkeit, Konflikten u.a..

Im Haus befindet sich ein Platz, wo die Kinder spielen können, sowie ein Raum, wo sie auch unterrichtet werden können und auch, wo sie andere Aktivitäten haben. Es werden mit den Kindern auch Ausflüge organisiert, sowie Englisch und Musik unterrichtet nach Möglichkeiten der Freiwilligen.

Die Freiwilligen, die nach Sobral kommen, werden mit der Gemeinschaft vor Ort wohnen, wo sie auch versorgt werden. Nach Absprache besteht auch die Möglichkeit andere Aktivitäten im Sobral in Zusammenarbeit mit der Gemeinschaft zu unternehmen, da die Gemeinschaft in Sobral auch ein Jugendzentrum hat, wo mehrere Angebote für Jugendlichen stattfinden.

Im Haus “Casa São Francisco” erwartet die Freiwilligen ein interessantes und sinnstiftendes Jahr bei der Arbeit mit vielen Kindern und auch Jugendlichen und das gestützte Leben in einer großen Gemeinschaft.

Vitória/Brasilien

Die Projekte „Centro Nova Geração”, „CEC Reame“ und „Caoca“, liegen alle in ärmeren Vierteln Grande Vitórias, dem Großraum Vitória (Hauptstadt des Bundesstaates Espírito Santo im Südosten Brasiliens), wozu außer Vitória selbst noch Cariacica, Serra und Vila Velha zählen. Bei allen drei Projekten handelt es sich um soziale Einrichtungen für Kinder.

In Brasilien gehen die meisten Kinder nur vormittags oder nachmittags in die Schule. Daher wurden die Projekte ins Leben gerufen, um sie in ihrer unterrichtsfreien Zeit zu betreuen. Es werden verschiedene Freizeitaktivitäten angeboten, sie bekommen Mahlzeiten und ab und zu werden auch kleinere Ausflüge unternommen. Hintergrund der Projekte ist vor allem, die Kinder in ihrer Freizeit vor den Gefahren und Gewalt durch Drogen auf den Straßen ihrer Wohngegend zu schützen und sie zusätzlich noch außerschulisch auf spielerische Weise zu fördern. Die Kinder aus den drei Projekten, die ca. sechs bis 14 Jahre alt sind, sind in „Turmas“, kleine Klassen, ihrer Altersgruppe unterteilt, in denen sie an Angeboten wie Informatik, „Artesanato“ (Kunsthandwerk), „Leitura“ und „Cidadania“ (Literatur und Bürgerrecht), Capoeira, Musik aber auch Sport und Tanz teilnehmen. Besonders gerne spielen die Kinder „Futebol“ (Fußball), sie lieben es aber auch neue Spiele kennenzulernen und auszuprobieren. Oft wird in den Aktivitäten thematisch auf das nächst anstehende Fest hingearbeitet. So ist viel Raum für Ideen, wie kleine Rollenspiele, gebastelte Dekorationen, einstudierte Tänze und Lieder im Chor.Genug zu tun gibt es immer und Freiwillige haben außerdem auch die Möglichkeit, eigene kleinere Projekte zu starten oder Workshops anzubieten.

Die Freiwilligen wohnen und essen in Gastfamilien, in der Nähe der Projekte. In ihrer Freizeit (meist am Wochenende) haben sie viele Möglichkeiten im Großraum Vitória Neues zu erleben und Einheimische kennen zu lernen.

Centro Nova Geração (CNG)

Das CNG liegt in Nova Rosa da Penha II, das zu den ärmsten Vierteln in Cariacica gehört, und hat etwa 120 Kinder – also morgens und nachmittags jeweils 60.

Artikel und Fotos von Festen und den Aktivitäten gibt es auch im Blog des CNGs oder auf Facebook.

Centro Educacional Comunitário (CEC Reame)

Das CEC Reame liegt in Cruzeiro do Sul in Cariacica, ca. 15 km von Vitória entfernt. Das Projekt betreut ca. 90 Kinder – also morgens und nachmittags jeweils 45 Kinder.

Fotos und Neuigkeiten findet man auf Facebook. (https://www.facebook.com/cecreame.es)

CAOCA

Das Projekt CAOCA liegt zentral in Vitoria in dem Viertel Maria Ortiz und betreut ca 60 Kinder morgens sowie 60 Kinder am Nachmittag.

Aktuelle Fotos und Neuigkeiten aus dem Projekt findet Ihr auf Facebook https://www.facebook.com/projetoCAOCA/

Nova Iguaçu/Brasilien

"Brasilien ist kein armes Land, sondern ein ungerechtes und ungleiches Land mit vielen Armen. Das große Ausmaß der Armut ergibt sich an erster Stelle aus der immensen Ungleichheit bei der Einkommensverteilung und den Möglichkeiten der sozialen und wirtschaftlichen Eingliederung" (Feststellung des Wirtschaftsforschungsinstituts IPEA).

Die Brasilieninitiative Avicres e.V. bietet jedes Jahr bis zu vier Jahrespraktikumsplätze in den verschiedenen Projekten der brasilianischen Organisation AVICRES (Associação Vida no Crescimento e na Solidariedade) an. So besteht die Möglichkeit, ein freiwilliges Jahr unter sozialpädagogischen und psychologischen Aspekten in fremder Kultur und anders erlebter Religion zu verbringen.

Die AVICRES ist ein brasilianisches Sozialwerk (Nicht-Regierungsorganisation), das sich vor allem auf die Armen- und Elendsviertel im Raum der Millionenstadt Nova Iguaçu bei Rio de Janeiro konzentriert.

Die Arbeit vor Ort setzt sich aus folgenden Schwerpunkten zusammen:

  • Straßenkinderproblematik
  • Erziehungs- und Gesundheitsarbeit
  • Hilfe bei der Sozial- und Bildungsarbeit mit Straßenkindern, Jugendlichen und Erwachsenen
  • Verteidigung der Menschenrechte
  • Unterstützung der Selbsthilfeorganisationen der Urbevölkerung Brasiliens
  • Öffentlichkeitsarbeit von der Basis her

Die Praktikantinnen und Praktikanten leben in brasilianischen Familien und lernen besonders auf diese Weise die dortigen Lebensverhältnisse und kulturellen Gegebenheiten wie zum Beispiel die portugiesische Sprache kennen.

Das Praktikum beginnt und endet in der Regel im August eines jeden Jahres. Interessenten sollten sich bis zum 01. Oktober beworben haben.

In Ausnahmefällen ist ein verkürztes Praktikum von mindestens aber drei Monaten möglich.

Kontakt Praktikum:

Svenja Knies

praktikum@avicres.de

Erzbistum Paderborn/Deutschland

Junge Menschen zwischen 18 und 28 Jahren, die aus dem Kontext unserer Partnerorganisationen stammen, haben ebenfalls die Möglichkeit, über den mundus Eine Welt e.V. einen einjährigen Freiwilligendienst zu absolvieren, und zwar in Deutschland.

Einsatzstellen für die internationalen Freiwilligen sind vor allem im sozialen Bericht, wie z.B. Kindertagesstätten, Orte für Menschen mit Behinderungen, ein Internat, eine Einrichtung der Jugendhilfe oder Schulen. Aber auch im landwirtschaftlichen Bereich ist ein Freiwilligendienst in Deutschland möglich. Die Einsatzstellen befinden sich alle im Bereich des Erzbistums Paderborn.

Die Freiwilligen wohnen in Gastfamilien und haben während des Jahres verschiedene Begleitseminare. Zu Beginn belegen alle einen vierwöchigen Deutsch Intensiv-Kurs.

Neben dem mundus Eine Welt e.V. steht jedem*r Freiwilligen ein*e eigene*r Mentor*in zur Verfügung. Der Dienst beginnt i.d.R. im August/September.

Wenn Sie Fragen zum Incoming-Dienst haben oder Interesse daran, selbst Gastfamilie oder Einsatzstelle zu werden, wenden Sie sich gerne an den mundus Eine Welt e.V..

Sololá/Guatemala

Ein Freiwilligendienst in Guatemala. Genauer gesagt in Sololá; eine Region, die im Hochland gelegen ist und durch ihre Vielseitigkeit ihr Land gut wiederspiegelt. Nahe der Hauptstadt der Region liegen viele Dörfer, in welchen sich die Einsatzstellen befinden. Gearbeitet wird in einer Grundschule, ob in AG’s, mit Sprachen oder Sport. Die bestehenden Fähigkeiten werden hier genutzt, um sie mit den Kindern zu teilen. Gewohnt wird in einer Gastfamilie aus dem Dorf, das heißt man isst zusammen, arbeitet auf dem Feld, wäscht seine Wäsche und lernt das Leben mit seinen angenehmen und anstrengenden Seiten in Guatemala kennen. Neben Spanisch – der offiziellen Sprache – werden im ‚Land des ewigen Frühlings‘ 24 verschiedene Sprachen gesprochen. Diese haben ihre Wurzeln bei den Mayas, den Azteken und den Garifuna. In Sololá hat man die Chance einen Einblick in Kaqchikel, Tz’utujil und K’iche‘ und die Kultur der dazugehörigen Völker zu bekommen.

Das Projekt hat seinen Ursprung in den Vereinen OYAK und ESPERANZA, welche seit über 20 Jahren gesammelte Spendengelder für den Schulbau in Guatemala einsetzen. In Zusammenarbeit mit dem Architekten Luis Palacios, den Dorfbewohner*innen und den Fachkräften werden dort jedes Jahr mehrere Grundschulen realisiert. Erfahrung mit Freiwilligen haben die Vereine ebenfalls, denn es kommen jährlich junge Leute in die Projekte, leben zusammen mit den Familien und helfen so gut sie können auf der Baustelle.

Subukia/Kenia

200 Km westlich der kenianischen Hauptstadt Nairobi liegt Subukia. Hier leitet der kroatische Franziskaner Miroslav Babic die Einrichtung "Small Home" für Kinder mit geistigen und körperlichen Beeinträchtigungen. Bei seinen pastoralen Besuchen in den Dörfern der Pfarrei ist Bruder Miro immer wieder Familien mit Kindern mit Behinderungen begegnet. Diese werden nicht selten von ihren Eltern versteckt und damit isoliert, weil sie nach alten Traditionen als negatives Zeichen oder sogar als Schandfleck für die ganze Verwandtschaft gesehen werden. Deshalb haben die Franziskaner ein neues Zuhause für solche Kinder geschaffen. Es soll eine echte Lebenshilfe im Sinne von Integration (Inklusion) in Schule, Gemeinde und Gesellschaft sein. Fünd Erwachsene begleiten die ca. 50 jungen Menschen in ein Leben ohne Ausgrenzung und Diskriminierung.

 

Kontakt:

Franziskaner Mission der Deutschen Franziskanerprovinz KdöR

Franziskanerstraße 1

44143 Dortmund

Tel.: 0231-17633770

iinfo@franziskanermission.de

www.franziskanermission.de

Farafangana/Madagaskar

„Santatra“ (zu Deutsch: „das erste Kind“) ist eine Organisation, die im April 2016 nach der Auflösung des Projekts „Grüne Diözese“ gegründet wurde. Die beiden Begründer sind Richard und Tafita (Tafita war 2010/2011 als MaZ auf dem Jugendbauernhof in Hardehausen). Zusammen mit drei weiteren Mitarbeiter*innen setzen sie sich für die Regeneration der Natur in der näheren Umgebung, sprich in Farafangana und den umliegenden Dörfern ein. Hierfür gründeten die Mitarbeiter*innen Gruppen von Bäuer*innen in verschiedenen Dörfern. Inzwischen sind 120 Bäuer*innenfamilien in sechs Gruppen organisiert. Das Team verbreitet verbesserte Anbautechniken, betreibt mehrere Baumschulen und versucht ein Bewusstsein für das Ökosystem in der Region zu schaffen.

Wichtig ist Interesse an Landwirtschaft, Gartenbau und Umweltschutz (super wäre praktische Erfahrung).

Als Freiwillige*r arbeitest du bei den Pflanzaktionen und in den Baumschulen mit. Aktuell stehen auch Überlegungen zur genossenschaftlichen Vermarktung an. Du kannst weitere Ideen einbringen und vor allen Dingen, die Arbeit in Deutschland und in Madagaskar bekannter machen. Du solltest körperlich fit sein und dich nicht vor Handarbeit scheuen.

Kianja Volasoa - Antsirabe/Madagaskar

Die Soeurs de Notre Dame de la Salette haben verschiedene Einrichtungen (eine große Schule in Antsirabe, eine Einrichtung für Menschen mit Behinderungen, einen Bauernhof mit angegliederter „Grüner“ Schule und eine Reihe von abgelegenen Außenstationen). Sie betreiben in Kianaja Volasoa einen Bauernhof und eine sogenannte Grüne Schule. In vier Klassen (Sixième bis troisième, also 6. bis 9. Klasse) wird Allgemeinbildung unterrichtet, ergänzt um Gartenbau und Landwirtschaft. Die Schwestern sind sehr freundlich. Sie freuen sich, wenn du an den Gottesdiensten und Gebetszeiten teilnimmst. Du kannst sowohl beim Unterricht als auch auf dem Hof helfen und Ideen einbringen. Die Schule liegt etwas abgelegen und hat noch kein fließendes Wasser, Strom nur über ein PV-Modul und eine sehr schlechte Zuwegung.

Nach Absprache ist auch eine Tätigkeit in einer anderen Einrichtung der Schwestern möglich.

Arbeit ist in allen Projekten genug da, aber von dir müssen die Initiative und die Motivation kommen, Dinge zu sehen und anzupacken. Wenn von dir allerdings nichts kommt, werden die Leute in Madagaskar sich bald damit abgefunden haben und du verbringst u. U. eine langweilige Zeit. Man kann in Madagaskar das langweiligste Jahr seines Lebens verbringen, weil man sich vom Nichtstun hat verführen lassen. Man kann aber auch das aufregendste Jahr seines Lebens verbringen, mit kontrastreichen Erfahrungen und jeder Menge unglaublich aufgeschlossenen und fröhlichen Menschen. Das liegt ganz bei einem selbst.

Um ein unvergessliches Jahr im positiven Sinne zu erleben, sollte man vor allem Motivation, Nachsicht und Ausdauer mitbringen. Madagaskar ist ein Land, das sich derzeit in einer Rückentwicklung befindet. Die Infrastruktur verfällt immer mehr und kriminelle Banden können ungeschoren ihr Unwesen treiben.

Bei der Frage: ”Madagaskar: ja oder nein?” geht es vor allem um die eigenen Interessen und Stärken. Bin ich flexibel und gewappnet, Planänderungen und Unvorhersehbarkeiten zu meistern (oder manchmal auch: zu ertragen)? Kann ich mir vorstellen einen guten Teil des Jahres ohne die Annehmlichkeiten der „Zivilisation“ zu verbringen? Wie gehe ich mit großer Armut um (die meisten Menschen haben weniger als einen Euro pro Tag zur Verfügung)?

All das sind Fragen, mit denen du dich im Vorhinein ehrlich auseinandersetzen solltest.

Kooki – Haibaale/Uganda

St. Andrea Kaahwa Schools, Kooki – Haibaale

Seit 2010 besteht eine Schulpartnerschaft zwischen dem Mariengymnasium in Arnsberg und den St. Andrea Kaahwa Schools.

Die Kooki-Schulen liegen im Westen Ugandas in der Nähe der Ortschaften Bukuumi und Kakumiro, im Bistum Hoima, relativ weit entfernt von größeren Ansiedlungen. Der Ort wurde gewählt, weil hier der heilige Andrea Kaahwa geboren wurde und gelebt hat, der als einer der ugandischen Märtyrer von Papst Paul VI heiliggesprochen wurde. Daher findet hier einmal jährlich am 26. Mai eine große Wallfahrt statt, an der sich mehrere tausend Gläubige beteiligen, die die große Kirche und eine Wallfahrtsstätte nutzen.

Auf dem weitläufigen Gelände in Kooki gibt es einen Kindergarten, eine Grundschule (Primary), die weiterführende Schule (Secondary) sowie eine Berufsschule (VTI-Vocational Training Institute) an der u.a. Landwirtschaft, Bauhandwerk, Elektrik und Elektroinstallation sowie Buchhaltung und Sekretariatsaufgaben unterrichtet werden. Das Altersspektrum der über 1000 Schülerinnen und Schüler beginnt - mit Ausnahme des Kindergartens - mit ca. 6 Jahren reicht bis zu zu 20 Jahren. Aufgrund der weiten Wege leben fast alle Schülerinnen und Schüler während der Unterrichtszeiten in der Schule (Boarding).

In der Nähe der Schule ist 2016 mit deutscher Hilfe ein kleines Krankenhaus errichtet worden, das einen sehr guten Ruf besitzt.

Die Freiwilligen, die nach Kooki kommen, können sich, nach Absprache mit der Schulleitung, einen eigenen Arbeitsschwerpunkt auf dem Gelände suchen. Sie wohnen auf dem Gebiet der Schule im Haus des Schulseelsorgers (Caplain) und werden dort auch versorgt, genügend Strom und Wasser ist vorhanden.

Uganda bietet als Land viele Möglichkeiten, sich neben dem Engagement in der Schule ggf. in den Schulferien Nationalparks oder die landschaftlichen Schönheiten anzusehen. Haibaale, so heißt die Landschaft, in der die Schule liegt, bedeutet in der regionalen Sprache „auf dem Felsen“; die Landschaft besitzt durch ihre Felsigkeit einen ganz eigenen Reiz.

Aktuell wird die Anbindung an das „www“ verbessert, so dass eine Kommunikation über das Internet sich deutlich vereinfachen soll.

An den St. Andrea Kaahwa Schools, in Kooki in West-Uganda erwartet die Freiwilligen eine interessante und sinnstiftende Arbeit mit den vielen Kindern und Jugendlichen, gestützt von einem großen Team engagierter Lehrerinnen und Lehrer.

Kasama/Sambia

Kasama International School (KIS) (Frauenstelle)

Wie der Name KIS bereits vermuten lässt, befindet sich die Schule in der Stadt Kasama im Norden Sambias. Am Stadtrand gelegen, grenzt die Schule an zahlreichen, kleineren, umliegende Gemeinden an. Kasama ist nicht nur Provinzhauptstadt, sondern auch der Name der Diözese dieser Region. Anders als die Staatlichen Schulen in Sambia, die oftmals sehr einfach ausgestattet sind, ist die KIS eine private Schule mit angeschlossenem Bording-House. Das Bording-House direkt auf dem Gelände der Schule bietet nicht nur den Schülerinnen und Schülern und der Schulleitung sondern auch einigen Angestellten und schließlich dem oder der Freiwilligen einen Wohnraum. Der oder die Freiwillige vor Ort hat die Aufgabe der Mitarbeit und Hilfestellung im Unterricht, die Gestaltung und Bereitstellung von Freizeitaktivitäten im Nachmittagsbereich (Workshops, Spiele, Bastelaktivitäten usw.) sowie die Unterstützung bei Alltagsaufgaben und Tätigkeiten im Bording-Haus (Begleitung der Kinder beim Waschen, Anziehen, Schulsachen packen, Hausaufgabenbetreuung etc.). Bis zur Innenstadt sind es zu Fuß etwa 20 min, mit dem Fahrrad 10-15 min und mit öfftl. Verkehrsmitteln entsprechend schneller. Die Schulleitung selbst ist Französin, die bereits seit vielen Jahren in Sambia lebt. Dadurch, dass die Freiwillige selbst in der Einrichtung lebt, liegen die Herausforderungen der Stelle in der Gestaltung eines angemessenen Verhältnisses von Arbeit, Freizeit und Privatsphäre sowie einer hohen Kommunikationsbereitschaft diesbezüglich.

Kasama/Sambia

Tetekela Day Care Center (Frauenstelle, die nur zu zweit besetz wird)

Das Center befindet sich ebenfalls etwas außerhalb des Kerns der Stadt  Kasama, welche, wie bereits angedeutet, gleichzeitig Provinzhauptstadt und Name der Diözese der Region ist. Im Tetekela werden ausschließlich weibliche Freiwillige eingesetzt, denn die Freiwilligen leben auf dem Convent-Gelände der Ordensschwestern der Sisters of Child Jesus. Ein bisschen abseits des Hauptgebäudes befindet sich ein Bungalow. Entweder die Freiwilligen leben in ebendiesem Bungalow oder bekommen ein eigenes Zimmer mit sanitären Anlagen in dem Hauptgebäude. Das Tetekela Day Care Center befindet sich nur wenige Gehminuten von hier entfernt. Das Center umfasst eine Schule für insbesondere Kinder aus sozial-schwächeren Familien und eine Tageseinrichtung, die vergleichbar mit einem Kinder- und Jugendcenter ist. Insgesamt kommen etwa 60 Kinder regelmäßig in die Einrichtung. Ursprünglich diente die Einrichtung v.a. dazu, Kinder in einem Zeitraum von etwa 1-2 Jahren auf den regulären Schulbesuch auf einer staatlichen Schulen vorzubereiten, welchen die Schwestern für die Kinder finanzieren. Der Stellenwert der Schule jedoch wächst, sodass dieser Arbeitsbereich ebenfalls Aufgaben für die Mitarbeit bereithält. Neben der Hilfestellung im Unterricht können die Freiwilligen bei der Gestaltung von Aktivitäten zum spielerischen Erlernen der Zahlen, Buchstaben usw. sowie der Bereitstellung von Bewegungsangeboten (Sport) aushelfen, kreative, musische Angeboten auf die Beine Stellen oder beispielsweise Themen aus dem Jahr (wie z.B. Ostern/Weihnachten Erntedank usw.) aufgreifen und gemeinsam mit den Kindern aufarbeiten. Insgesamt leben auch hier 3 Schwestern zusammen mit den Freiwilligen in dem Convent. Immer wieder kommt es vor, dass Schwestern versetzt werden und neue Schwestern in die Gemeinschaft kommen und in dem Convent leben. Außerhalb des Tetekelas liegen einige weitere Einrichtungen für Kinder und Jugendlichen und in erreichbarer Nähe. Vom Tetekela bis in die Stadt sind es ebenfalls etwa 30-40 Gehminuten und entsprechend weniger Fahrminuten ins Hauptzentrum (Innenstadt), das über Supermärkte, kulturellen Angeboten usw. verfügt. Das Leben im Convent ist an einigen Regeln und Voraussetzungen gebunden. Der Kleidungsstil sollte nicht freizügig sein, die Freiwillige sollte ab und an am Gottesdienst teilnehmen, dem christlichen Leben in der Gemeinschaft gegenüber offen sein, und sich darüber hinaus an  verabredete Ausgehzeiten halten.

Kasama/Sambia

Mapalo Day Care Center und Mapalo School (Frauen oder Männerstelle)

Das Mapalo Day Care Center ist ein Tageszentrum für Mütter mit Kindern mit einer Behinderung. Daran angrenzend befindet sich eine Schule, die ebenfalls dem Träger der Einrichtung gehört. Das Mapalo Day Care Center liegt in unmittelbarer Nähe zum Tetekela sowie zu den o.g. Schulen in der  Provinzhauptstadt Kasama. Die Stelle besteht aus zwei Arbeitsbereichen, die sich folgendermaßen aufteilen lassen: zum einen zählt die die Mitarbeit im Tageszentrum, das etwa zweimal pro Woche geöffnet hat, und zum anderen die Mitarbeit in der Schule zu den Aufgaben der oder des Freiwilligen. Im Tageszentrum könnte eine Aufgabe darin bestehen, leichte Bewegungsangebote oder kreative/ spielerische Angebote (je nach Grad der Behinderung) für die Kinder bereitzustellen und durchzuführen. Des Weiteren können auch Betreuungsaufgaben anfallen, die nicht nur auf die Kinder, sondern auch auf die Mütter abzielen. Hier geht es oftmals v.a. darum, den Müttern und ihren Kindern eine geschützte Atmosphäre zu schaffen, und Verständnis und Empathie zu vermitteln. Behinderungen sind in Sambia zwar kein grundsätzliches Tabu-Thema, aber die Möglichkeiten der Förderung und der Grad der Unterstützung von der Außenwelt sind dennoch sehr gering bis hin zu gar nicht vorhanden. Entsprechend ist es hochbedeutend, dass mit der Einrichtung Personen zugänglich sind, die sich intensiv mit den Kindern und ggf. den Müttern beschäftigen. Der zweite Bereich umfasst die Unterstützung des Unterrichts in der Schule, die durch Hilfestellung, Überprüfung von Aufgaben, sowie die Unterstützung einzelner Schüler und Schülerinnen im Rahmen des Unterrichts beschreiben lässt. Die Schülerinnen und Schüler haben keine Behinderungen. Je nach Interesse können zusätzlich Unterrichtseinheiten auch selbst gestaltet und gefüllt werden. Ein weiterer Bestandteil ist die Betreuung der Schüler in den Pausen einhergehend mit der Schaffung von Angeboten (Spiel, Sport, Spaß) in den Pausen. Die Freiwillige leben in einer Gastfamilie. Die Stelle ist neu und wird  zum ersten Mal besetzt. In den vergangenen Jahren haben aber bereits einige Freiwilligen temporär in der Einrichtung gearbeitet.

Mpulungu/Sambia

Stella Maris Convent School (Frauenstelle!)

Mpulungu liegt im hohen Norden Sambias an der Grenze zu Tansania, Burundi und der demokratischen Republik Kongo. Die Stadt gehört zur Northern Provinz und befindet sich direkt an einem See. Der Alltag der Freiwilligen dort spielt sich in der Stella Maris School, Im Kindergarten sowie in dem Ordenshaus, das gleichzeitig Unterkunft der Freiwilligen ist, ab. Anders als in einem Ordenshaus in Deutschland leben in Mpulungu neben der Freiwilligen nur Schwestern in dem Convent, die gleichzeitig auch als Lehrerinnen in der Schule oder dem Kindergarten tätig sind (Ausnahme die Ordensvorsteherin). Mpulungu liegt in einer ländlichen Gegend und befindet sich ca. 6 Autostundenvon Kasama entfernt. Der Charme Sambias ist hier im Vergleich zu den Stellen in Kasama deutlicher zu spüren. Dennoch birgt das auch Schwierigkeiten mit sich, denn die Freiwillige hier muss offen sein, für die landestypischen Speisen, Kontakte zu Einheimischen und muss damit klar kommen, sich mit sich selbst zu beschäftigen. Wer sich darauf einlassen kann, wird sicher sehr intensive und wunderbar schöne Erfahrungen machen. Die Tätigkeiten in der Schule lassen durch unterstützende Tätigkeiten im Rahmen der Unterrichtsgestaltung, dem Korrigieren von Aufgaben, der Organisation und Planung von Unterrichtsstunden und der Bereitstellung von Angeboten in den Pausen zwischen den Unterrichtseinheiten beschreiben. Ähnliches gilt für die Mitarbeit im Kindergarten, in dem über spielerische Angebote und Bewegungsangebote Bildung vermittelt wird. Darüber hinaus steht es der Freiwilligen offen, selbst Projekte oder AGs ins Leben zu rufen und selbstständig durchzuführen. Die Schule und das Ordenshaus liegen wenige Gehminuten voneinander entfernt. Zudem gibt es vor Ort eine Art Bordinghouse, in dem einige der SchülerInnen leben. GGf. ist auch eine zusätzliche Mitarbeit hier möglich. Mpulungu selbst ist eine Kleinstadt, die außerdem über zahlreiche andere Einrichtungen, verfügt. Der Weg nach Kasama umfasst ungefähr eine Ganztagestour. Da die Stelle bereits seit einigen Jahren existiert, sind die Dorfbewohner/Stadtbewohner daran gewohnt, Weiße zu erblicken. In der Vergangenheit waren außerdem Freiwillige aus den USA oder Asien in umliegenden Einrichtungen eingebunden. Aber Achtung auch hier gilt das richtige Maß: Intensive Kontakte zu Weißen mit Schwierigkeiten verbunden, da das Oft zu Isolierung von den Einheimischen führt.

Oudtshoorn/Südafrika

Kinder- und Jugendarbeit im Township

Im Jahr 2006 zog die Priestergemeinschaft des hl. Phillip Neri aus dem bürgerlichen Teil von Oudtshoorn in das angrenzende Township. Sie wurden von der Vision geleitet mit dem erworbenen ehemaligen Industriegelände einen Ort zu schaffen, der für schwarze Kinder aus dem Township Sicherheit, Geborgenheit und Förderung bietet.

Auch zwanzig Jahre nach dem Ende der Apartheid leben viele der schwarzen Südafrikaner*innen in Armut und Perspektivlosigkeit. Die sozialen Probleme verstärken sich durch Alkoholismus, Drogensucht, Kriminalität und Aids. Gemeinsam mit Ordensschwestern, dem freiwilligen Engagement vieler Helfer und Helferinnen  und durch die kontinuierliche finanzielle Unterstützung über Spendenmittel aus Europa hat sich das Projekt weiterentwickelt. In den letzten Jahren konnten vier Häuser gebaut werden, in denen Kinder unterschiedlicher Altersstufen Unterstützung finden. Auf dem Gelände wurden Olivenbäume gepflanzt, Rasen und Beete angelegt. Die fröhlichen Gesichter der Kinder, die im St. Luigi Zentrum versorgt werden, sind ein Zeugnis für die richtigen Schritte auf einem langen Weg.

Wenn du diese Arbeit vor Ort unterstützen möchtest und die soziale Arbeit mit Kindern wertschätzst, offen für religiöse Fragen bist und Englisch sprichst, freuen wir uns sehr über deine Kontaktaufnahme.

Vorrangig wird deine Hilfe in der Kindertagesstätte Haus Luigi benötigt. Dort erhalten täglich bis zu 140 Kinder nach der Schule eine Mahlzeit und Betreuung. In der Freizeit kommen Spiel und Spaß nicht zu kurz. Beispielsweise sind Fußball-Turniere sehr beliebt! Es können aber auch gemeinsame Ausflüge unternommen werden und du hast viele Möglichkeiten, die Freizeit der Kinder frei und kreativ zu gestalten und das ist auch ausdrücklich gewünscht. Die Freiwilligen wohnen auf einem Gelände mit den Priestern und Schwestern. Dadurch gibt es die Möglichkeit, einen besonderen Zusammenhalt entstehen zu lassen.

Weitere Informationen:

http://www.scrosoppi.org/

http://www.dieoratorium.org/

 

Kontakt:

 Förderverein für das Oratorium des hl. Philipp Neri in Oudtshoorn/Südafrika

FOPOS e.V.

Klaus Lauck

An der Schützenhalle 10

33154 Salzkotten

Mail: k.lauck@oratorium.org

Tel.: 05258/4948