einsatzstellen

Einsatzstellen

Wenn du die Maus über die markierten Stellen auf der Karte bewegst, erfährst du ein wenig mehr über den jeweiligen Ort. Ein Klick bringt dich zu den detaillierten Informationen. Alternativ kannst du natürlich auch einfach scrollen, um mehr über unsere Einsatzstellen zu erfahren.

brasilien

Die Projekte „Centro Nova Geração”, „CEC Reame“ und „Caoca“, liegen alle in ärmeren Vierteln Grande Vitórias, dem Großraum Vitória (Hauptstadt des Bundesstaates Espírito Santo im Südosten Brasiliens), wozu außer Vitória selbst noch Cariacica, Serra und Vila Velha zählen.
Bei allen drei Projekten handelt es sich um soziale Einrichtungen für Kinder.
In Brasilien gehen die meisten Kinder nur vormittags oder nachmittags in die Schule. Daher wurden die Projekte ins Leben gerufen, um sie in ihrer unterrichtsfreien Zeit zu betreuen. Es werden verschiedene Freizeitaktivitäten angeboten, sie bekommen Mahlzeiten und ab und zu werden auch kleinere Ausflüge unternommen. Hintergrund der Projekte ist vor allem, die Kinder in ihrer Freizeit vor den Gefahren und Gewalt durch Drogen auf den Straßen ihrer Wohngegend zu schützen und sie zusätzlich noch außerschulisch auf spielerische Weise zu fördern.
Die Kinder aus den drei Projekten, die ca. sechs bis 14 Jahre alt sind, sind in „Turmas“, kleine Klassen, ihrer Altersgruppe unterteilt, in denen sie an Angeboten wie Informatik, „Artesanato“ (Kunsthandwerk), „Leitura“ und „Cidadania“ (Literatur und Bürgerrecht), Capoeira, Musik aber auch Sport und Tanz teilnehmen. Besonders gerne spielen die Kinder „Futebol“ (Fußball), sie lieben es aber auch neue Spiele kennenzulernen und auszuprobieren.
Oft wird in den Aktivitäten thematisch auf das nächst anstehende Fest hingearbeitet. So ist viel Raum für Ideen, wie kleine Rollenspiele, gebastelte Dekorationen, einstudierte Tänze und Lieder im Chor. Genug zu tun gibt es immer und Freiwillige haben außerdem auch die Möglichkeit, eigene kleinere Projekte zu starten oder Workshops anzubieten.

Die Freiwilligen wohnen und essen in Gastfamilien, in der Nähe der Projekte. In ihrer Freizeit (meist am Wochenende) haben sie viele Möglichkeiten im Großraum Vitória Neues zu erleben und Einheimische kennen zu lernen.

Centro Nova Geração (CNG)

Das CNG liegt in Nova Rosa da Penha II, das zu den ärmsten Vierteln in Cariacica gehört, und hat etwa 120 Kinder – also morgens und nachmittags jeweils 60. Artikel und Fotos von Festen und den Aktivitäten gibt es auch im Blog des CNGs oder auf Facebook.

Centro Educacional Comunitário (CEC Reame)

Das CEC Reame liegt in Cruzeiro do Sul in Cariacica, ca. 15 km von Vitória entfernt. Das Projekt betreut ca. 90 Kinder – also morgens und nachmittags jeweils 45 Kinder. Fotos und Neuigkeiten findet man auf Facebook. (https://www.facebook.com/cecreame.es)

CAOCA

Das Projekt CAOCA liegt zentral in Vitoria in dem Viertel Maria Ortiz und betreut ca 60 Kinder morgens sowie 60 Kinder am Nachmittag. Aktuelle Fotos und Neuigkeiten aus dem Projekt findet Ihr auf Facebook https://www.facebook.com/projetoCAOCA/
Kontakt:
mundus Eine Welt e.V.
Leostraße 21
33098 Paderborn
info [at] mundus-eine-welt.de
05251 206 5280
Text folgt
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mundus Eine Welt e.V.

Leostraße 21
33098 Paderborn

Tel. 05251 206 5280
info[at]mundus-eine-welt.de

Hier handelt es sich nicht um weltwärts geförderte Stellen. Die Einsatzstellen werden direkt über AVICRES vergeben, nicht über mundus.


"Brasilien ist kein armes Land, sondern ein ungerechtes und ungleiches Land mit vielen Armen. Das große Ausmaß der Armut ergibt sich an erster Stelle aus der immensen Ungleichheit bei der Einkommensverteilung und den Möglichkeiten der sozialen und wirtschaftlichen Eingliederung" (Feststellung des Wirtschaftsforschungsinstituts IPEA).

Die Brasilieninitiative Avicres e.V. bietet jedes Jahr bis zu vier Jahrespraktikumsplätze in den verschiedenen Projekten der brasilianischen Organisation AVICRES (Associação Vida no Crescimento e na Solidariedade) an. So besteht die Möglichkeit, ein freiwilliges Jahr unter sozialpädagogischen und psychologischen Aspekten in fremder Kultur und anders erlebter Religion zu verbringen.

Die AVICRES ist ein brasilianisches Sozialwerk (Nicht-Regierungsorganisation), das sich vor allem auf die Armen- und Elendsviertel im Raum der Millionenstadt Nova Iguaçu bei Rio de Janeiro konzentriert.

Die Arbeit vor Ort setzt sich aus folgenden Schwerpunkten zusammen:

  • Straßenkinderproblematik
  • Erziehungs- und Gesundheitsarbeit
  • Hilfe bei der Sozial- und Bildungsarbeit mit Straßenkindern, Jugendlichen und Erwachsenen
  • Verteidigung der Menschenrechte
  • Unterstützung der Selbsthilfeorganisationen der Urbevölkerung Brasiliens
  • Öffentlichkeitsarbeit von der Basis her

Die Praktikantinnen und Praktikanten leben in brasilianischen Familien und lernen besonders auf diese Weise die dortigen Lebensverhältnisse und kulturellen Gegebenheiten wie zum Beispiel die portugiesische Sprache kennen.

Das Praktikum beginnt und endet in der Regel im August eines jeden Jahres. Interessenten sollten sich bis zum 01. Oktober beworben haben.

In Ausnahmefällen ist ein verkürztes Praktikum von mindestens aber drei Monaten möglich.
Kontakt:

Svenja Knies

praktikum [at] avicres.de

Fazenda da Esperanca heißt in Deutsch „Hof der Hoffnung“ (Fazenda = Bauernhof, Esperanca = Hoffnung)

Die Fazenda da Esperanca ist eine Lebensgemeinschaft, die vor über 25 Jahren in Brasilien aus dem Miteinander einiger engagierter Christen einer katholischen Kirchengemeinde entstand. Sie nahmen sich die Worte der Bibel als Leitlinie für ihr gemeinsames Leben und erfuhren, wie dadurch ihr Denken und Handeln erneuert wurde. Ausgeschlossene und vernachlässigte Menschen, wie Drogen- und Alkoholabhängige, begannen deren Leben zu teilen und erfuhren so einen Neuanfang in ihrem Leben.

Im Lauf der Zeit sind über 60 Fazendas entstanden. Aktuell sind es weltweit über 2000 junge Menschen, die einen Neuanfang wagen, von ihren Abhängigkeiten frei werden und ein neues, selbstverantwortliches Leben lernen. Mit den jungen Leuten leben und arbeiten auf den Fazendas Frauen und Männer, unterschiedlicher christlicher Konfessionen, die sich ganz dieser Aufgabe widmen und die Gemeinschaft „Familie der Hoffnung“ bilden.

Das Leben auf der Fazenda besteht aus drei wichtigen Säulen:

Gemeinschaft

Die jungen Leute leben in Wohngruppen und lernen das Miteinander eines neuen Lebensstils kennen. Dieser ist gekennzeichnet durch ein gemeinschaftliches Leben, in das sich jeder mit seinen individuellen Fähigkeiten und seiner Persönlichkeit einbringt. Suchtkranke Jugendliche, Freiwillige und Ehemalige unterstützen sich gegenseitig und bilden so eine Gemeinschaft.

Arbeit

Auf den Fazendas versorgen sich die jungen Leute durch ihre Arbeit: Sie kochen, waschen, arbeiten in verschiedenen Bereichen im Haus und außerhalb, je nach Situation der Fazenda. Sie erhalten dadurch eine neue Tagesstruktur und erarbeiten sich auf diese Weise den eigenen Lebensunterhalt.

Spiritualität

Der gemeinsame Alltag richtet sich nach den Worten der Bibel aus. Durch das Leben nach den christlichen Werten wird ein neues gewaltloses Miteinander erfahren. Im gemeinsamen Austausch über diese Erfahrungen wird einem bewusst, wie das Wort Gottes neue Orientierung und Motivation geben kann. Dabei zählen der eigene Wille zum Neuanfang und der Wunsch nach Versöhnung und Heilung. Jeder der offen ist, ist herzlich willkommen – unabhängig von einer religiösen Zugehörigkeit, muss sich aber klar sein über unsere Art der „Therapie“.

Die Fazendas in Deutschland und Brasilien nehmen Freiwillige, MAZ´ler sowie Zivildienstleistende auf, abhängig vom den Plätzen. Für die internationale Freiwilligenarbeit ist Birgit Winkler zuständig. Die Freiwilligen leben 1 Jahr zusammen mit den Drogenabhängigen. In Brasilien nennt man sie Recuperanten, das kommt vom brasilianischen Wort recuperar = heilen, gesundmachen, wiederherstellen, etwas zusammenfügen: Den gesamten Menschen wieder "heilen", mit Körper und Seele.

Der/die Freiwillige lebt die ganze Zeit, auch am Wochenende mit den Drogenabhängigen zusammen. Sie teilen eine Zeit des Lebens gemeinsam, d.h. Arbeit, Unterkunft, Essen, Freizeitgestaltung, Veranstaltungen, Gottesdienste, usw. Der/die Freiwillige kann die Fazenda nicht ohne weiteres verlassen, um eigene Aktivitäten wahrzunehmen. Als Ausgleich wird der/dem Freiwilligen ein 1-monatigen Urlaub ermöglicht, wo sie/er Brasilien kennen lernen kann. Außerdem besteht die Möglichkeit nach einem halben Jahr die Fazenda zu wechseln, um einen anderen Kulturkreis, einen anderen Teil Brasiliens kennenzulernen. Manchmal stellt man es sich sehr einfach vor, wenn es heißt "einfach nur mitleben". Aber das bedeutet auch, eine Vorbildfunktion im Zusammenleben zu sein, denn das Zusammenleben mit Menschen, die sich erst selbst finden müssen und oft unausgeglichen sind,  ist gar nicht so einfach.

Länder, in denen es Fazendas gibt:

  • Brasilien
  • Uruguay
  • Argentinien
  • Mexico
  • Guatemala
  • Kolumbien
  • Deutschland
  • Russland
  • Portugal
  • Angola
  • Mozambique
  • Philippinnen

Über den mundus Eine Welt e.V. ist der Einsatz auf Fazendas in Brasilien möglich. 

Kontakt:

mundus Eine Welt e.V.
Leostraße 21
33098 Paderborn

Tel. 05251 206 5280
info[at]mundus-eine-welt.de

bosnien & herzegowina

Das Jugendzentrum "IVAN PAVAO II" bzw. Johannes Paul II."  existiert bereits seit 2005 und beherbergt in seinen zwei Gebäuden derzeit das Jugendpastoralbüro für die Erzdiözese Sarajevo und die Zentrale der katholischen Studentengemeinde "Emaus".

Das Jugendzentrum ist eine immer noch im Aufbau befindliche Begegnungsstätte, deren Projekte und Aktionen einerseits im katholischen Glauben verwurzelt sind und die andererseits die Vision verfolgen, durch ein lebendiges Miteinander junger Menschen verschiedener Herkunft und Konfession langfristige Freundschaft und tiefgehenden Frieden zu schaffen.

Mit der Ausbildung junger Menschen aus der Diözese Vrhbosna zu "Animatoren" (vergleichbar mit Gruppenleitern) widmet sich das Jugendzentrum dem Aufbau und der Pflege der  kirchlichen Jugendarbeit. Bereits bestehende Jugendorganisationen werden durch das Jugendzentrum in Kontakt gebracht - ein Versuch die Strukturen der Jugendarbeit zu verbessern. Unter anderem auch mit dieser Zielsetzung soll erstmals im nächsten Jahr die Aktion 72h*  für die Diözese Vrhbosna realisiert werden. Neben vielen solchen langfristig geplanten Projekten, gibt es im Jugendzentrum einen Alltag, der sich mit der Planung und Vorbereitung vieler schon lang erprobter Projekte befasst und der durch ein wöchentliches Programm (wie beispielsweise einen Chor, einen Gitarrenkurs) für die Studenten, die ins Jugendzentrum kommen, ein Freizeitangebot schafft.

Das Team im Jugendzentrum ist sehr offen, herzlich und jung. Es besteht die Möglichkeit sich in Englisch und teilweise auch Deutsch zu verständigen, was besonders den Einstieg erleichtert.

Als Freiwilliger ist man ein vollwertiges Teammitglied des Jugendzentrums und neuen Ideen und Anregungen wird immer mit einem offenen Ohr begegnet. Die wöchentlichen Teamsitzungen schaffen eine intensive und schöne Arbeitsatmosphäre. Das Jugendzentrumsleben ist sehr lebendig und es macht Spaß sich einzubringen.

Als Freiwilliger im Jugendzentrum IVAN PAVAO II ist Eigenständigkeit gefragt. Denn es gibt keinen zu 100% vordefinierten Tagesablauf. Es gilt sich neben der Mitarbeit an laufenden Projekten, wie Camps und der Unterstützung bei administrativen Arbeiten, wie Übersetzungen vom Deutschen ins Englische, eigene Aufgaben zu suchen.

Der Freiraum eigene Ideen umzusetzen und die Möglichkeit sich einzubringen ist eine echte Chance. Die Ideen sollten natürlich finanziell umsetzbar sein und den Interessen der bosnischen jungen Menschen entsprechen. Dies kann beispielsweise ein Kursangebot für die bosnischen Studenten sein. Da viele Bosnier schon mal Kontakt mit der deutschen Sprache hatten, aber vielleicht nicht die  Möglichkeit haben das Deutsche anzuwenden und zu vertiefen, ist ein Deutschkurs beispielsweise immer ein gutes Angebot. Über die Homepage und die Studentengemeinde finden sich schnell Interessenten. Generell lernt man über das Jugendzentrum und seine Aktionen viele junge Menschen kennen und kann damit leicht Anschluss finden.

Somit ist dieses Projekt sehr vielseitig, offen und bietet zahlreiche Möglichkeiten sich zu engagieren und seine Fähigkeiten einzubringen.

* die Aktion 72h kommt ursprünglich aus Deutschland, wo sie in diesem Jahr durchgeführt wurde. Europaweit gibt es zahlreiche Länder die dieses Projekt regelmäßig umsetzen (wie Österreich, Ungarn, Schweiz, Slowakei, Slowenien).

Kontakt:

Meinolf Wacker
Kirchplatz 7
59174 Kamen
Tel: 02307 - 9643715
meinolfwacker ät gmx.de

guatemala

Weitere Infos zu den Einsatzstellen in Guatemala folgen in Kürze. 

Kontakt:

OYAK - Verein zur Förderung der Entwicklung in Mittelamerika
Schneppenkauten 1
57076 Siegen
info [at] oyak.de

kenia

Weitere Infos zu den Einsatzstellen in Kenia folgen in Kürze.
Die Einsatzstelle in Kenia wird im Jahrgang 2019/2020 nicht besetzt.

Kontakt:

mundus Eine Welt e.V.
Leostraße 21
33098 Paderborn
info [at] mundus-eine-welt.de
05251 206 5280

madagaskar

Die Katholische Landvolkbewegung (KLB) im Erzbistum Paderborn unterhält verschiedene MaZ-Stellen in Madagaskar, die im Wesentlichen auf persönlichen Kontakten beruhen. So waren schon mehrere junge Leute aus Madagaskar für ein Jahr als MaZ in Deutschland und freuen sich über Freiwillige, die jetzt zu ihnen kommen. Die Landessprache ist Madagassisch (Weitere Amtssprache Französisch; Englisch wird nur von ganz wenigen gesprochen). Das heißt, du solltest gut Französisch sprechen und bereit sein, Madagassisch zu lernen.

Allgemeine Infos:

Arbeit ist in allen Projekten genug da, aber von dir müssen die Initiative und die Motivation kommen, Dinge zu sehen und anzupacken. Wenn von dir allerdings nichts kommt, werden die Leute in Madagaskar sich bald damit abgefunden haben und du verbringst u. U. eine langweilige Zeit. Man kann in Madagaskar das langweiligste Jahr seines Lebens verbringen, weil man sich vom Nichtstun hat verführen lassen. Man kann aber auch das aufregendste Jahr seines Lebens verbringen, mit kontrastreichen Erfahrungen und jeder Menge unglaublich aufgeschlossenen und fröhlichen Menschen. Das liegt ganz bei einem selbst.

Um ein unvergessliches Jahr im positiven Sinne zu erleben, sollte man vor allem Offenheit, Mo-tivation und Ausdauer mitbringen. Madagaskar ist ein Land, das sich derzeit eher in einer Rück-entwicklung befindet. Die Infrastruktur verfällt immer mehr und kriminelle Banden können un-geschoren ihr Unwesen treiben.

Bei der Frage: ”Madagaskar: ja oder nein?” geht es vor allem um die eigenen Interessen und Stärken. Bin ich flexibel und gewappnet, Planänderungen und Unvorhersehbarkeiten zu meis-tern (oder manchmal auch: zu ertragen)? Kann ich mir vorstellen einen guten Teil des Jahres ohne die mir vertrauten Annehmlichkeiten zu verbringen? Wie gehe ich mit großer Armut um (die meisten Menschen haben weniger als einen Euro pro Tag zur Verfügung)?

All das sind Fragen, mit denen du dich im Vorhinein ehrlich auseinandersetzen musst.

Projekt „Santatra“ Farafangana, Ostküste von Madagaskar

„Santatra“ (zu Deutsch: „das erste Kind“) ist eine Organisation, die im April 2016 nach der Auflösung des Projekts „Grüne Diözese“ gegründet wurde.  Die beiden Begründer sind Richard und Tafita (er war 2010/2011 auf dem Jugendbauernhof in Hardehausen). Zusammen mit drei weiteren Mitarbeitern setzen sie sich für die Regeneration der Natur in der näheren Umgebung, sprich in Farafangana und den umliegenden Dörfern ein. Hierfür gründen die Mitarbeiter Bauerngruppen in verschiedenen Dörfern, verbreiten verbesserte Anbautechniken, betreiben mehrere Baumschulen und versuchen ein Bewusstsein für das Ökosystem in der Region zu schaffen. Ergänzend werden energiesparende Kocher verkauft und Spar- und Kreditgruppen gegründet.

Als Freiwillige*r arbeitest du bei den Pflanzaktionen und in den Baumschulen mit und kannst weitere Ideen einbringen und vor allen Dingen, die Arbeit in Deutschland und in Madagaskar bekannter machen. Du solltest körperlich fit sein und dich nicht vor Handarbeit scheuen. Eine nette madagassische Gastfamilie gibt es inklusive, da du bei Tafita und seiner Familie wohnen würdest.

Collège Anne Marie Javouhey in Ambalavao, Hochland von Madagaskar

Die Einsatzstelle in Ambalavao wird im Jahrgang 2019/2020 nicht besetzt.

Im Collège und Lycée der Soeurs de St. Joseph de Cluny werden rund 1000 Kinder und Jugendliche im Alter von 1 bis 26 Jahren von der Maternelle bis zum Abitur unterrichtet. In den Klassen Seconde und Première (sozusagen 10. und 11. Klasse) unterrichtest du Deutsch als Fremdsprache. Darüber hinaus kannst du dich bei außerschulischen Aktivitäten einbringen (Musik, Sport, Umweltschutz, Pfadfinder). In der nahegelegenen Pfarrgemeinde besteht die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen und sich zu engagieren. Die Schwestern freuen sich, wenn du an ihrem religiösen Leben (Gebetszeiten, Messen) teilnimmst. Untergebracht bist du praktischerweise direkt auf dem Schulgelände.

Soeurs de Notre Dame de la Salette (SNDS) in Antsirabe, Hochland von Madagaskar

Der Orden der SNDS betreut in Antsirabe mehrere Schulen direkt in der Stadt und in der umliegenden Region. Ähnlich wie in Ambalavao gäbe es hier die Möglichkeit, an einer Schule zu arbeiten. Du kannst Sprach- und Sportkurse anbieten, AGs, Kunst- und Kreativkurse für jüngere Schüler*innen… Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten. Untergebracht wärst du auch zusammen mit den Schwestern in der Nähe der Schule. Und: Antsirabe liegt auf 1500m Höhe, sodass vor allem die Winternächte wirklich kalt werden können!

Kontakt:

mundus Eine Welt e.V.
Leostraße 21
33098 Paderborn

Tel. 05251 206 5280
info[at]mundus-eine-welt.de

mexiko

Die Einsatzstellen in Mexiko werden derzeit nicht über mundus besetzt. 

Kontakt:

Kolpingwerk Diözesanverband Paderborn
0 52 51 - 28 88 500
info [at] kolping-paderborn.de

namibia

Iilyateko – das schönste Fleckchen Erde mitten im Nirgendwo

Iilyateko liegt mitten im Buschland im Norden Namibias, nahe der angolanischen Grenze.
Die Schwestern von Oshikuku haben dort eine Missionsstation errichtet, die aus einem Mädchenhostel (Internat), einer kleinen Klinik für die umliegenden Dörfer, und dem Sankt Kredula Kindergarten besteht.
Das eigentliche Dorf Iilyateko befindet sich in der unmittelbaren Umgebung, sowie ein kleiner See, die Iilyateko Combined School, die von den Hostelkindern besucht wird, und mehrere Felder, die von der Mission selbst bewirtschaftet werden.
Iilyateko liegt tatsächlich mitten im Nirgendwo. Im nächstgrößeren Ort (Tsandi), der nur mit dem Auto zu erreichen ist, gibt es neben einem kleinen Supermarkt, mehreren Bars und kleineren Shops vor allem das Postamt, wo man Pakete und Briefe aus Deutschland abholen kann.

Die Unterkunft

Für dieses Projekt sind 1-2 weibliche Freiwillige vorgesehen (da es ein reines Mädcheninternat ist). Ihr wohnt auf dem Gelände der Mission in einem ehemaligen Schwesternhaus. Ihr habt die Möglichkeit alleine oder zusammen ein Zimmer zu beziehen. Das Haus ist mit Küche und Bad gut ausgestattet.
Unter der Woche versorgt ihr euch selbst, dazu bekommt ihr von den Schwestern ein wenig Einkaufsgeld und Grundnahrungsmittel, wie Nudeln, Reis und Brot vom Hostel. Am Sonntag esst ihr dann mittags und abends mit den Schwestern gemeinsam - immer eine schöne Abwechslung und definitiv das kulinarische Highlight der Woche.
Eure direkten Nachbarn sind neben den vier Schwestern vor allem die 90 Hostelmädchen, im Alter von 6 bis 18, die niemals Ruhe einkehren lassen und gerne zu jeder Zeit an eurer Tür klopfen. Tate Shapumba, der Hausmeister und die zwei Kochfrauen Meme Maria und Meme Kati wohnen ebenfalls neben dem Hostel, während einige Lehrer und die Krankenschwestern in einer separaten Wohnanlage zuhause sind.

Ein ganz normaler Tag in Iilyateko

Morgens um 8 Uhr beginnt euer Arbeitstag. Zuerst geht es zum Kindergarten, der nur ein paar Schritte von eurem Haus entfernt ist. Dort unterstützt ihr die Lehrerinnen der drei- bis sechsjährigen Kinder, die jeden Tag aus den umliegenden Dörfern kommen und nicht mit im Hostel wohnen. Ihr lehrt ihnen zum Beispiel die Farben, das Alphabet, die Zahlen und vor allem ganz viele englische Vokabeln, denn das ist Hauptziel des Kindergartens. Anders als in Deutschland wird hier nämlich nicht nur gespielt und getobt, sondern vor allem gelernt und auf die Schule vorbereitet, in der nur auf der Amtssprache Englisch unterrichtet wird. Der Norden Namibias zählt zum Ovamboland, was auch heißt, dass dort fast nur Oshivambo gesprochen wird. Im Umgang mit den kleinen Kindern ist es deshalb eine große Hilfe, wenn ihr vor Ort einige Grundkenntnisse in Oshivambo erlernt.
Um 10 Uhr beginnt die einstündige Ess- und Spielpause, in der ihr euch mit den Kindern verausgaben und sie bespaßen könnt. Gegen 12 ist der Kindergarten dann schon wieder vorbei und eure Mittagspause beginnt.

Am Nachmittag könnt ihr eure Zeit mit den Hostelkindern verbringen. Ihr helft ihnen bei den Hausaufgaben, fragt Vokabeln ab und lernt für Tests oder ihr bietet Spiele an. Je nach Jahreszeit könnt ihr auch zusammen mit den Schwestern und den Kindern auf dem Feld mitarbeiten, die Kühe treiben und Ziegen melken.

Abends ist immer Zeit für einen Spaziergang, um die schöne Landschaft und den Sonnenuntergang zu genießen. Außerdem freuen sich die Kinder auch immer über einen Tanzabend oder Gute-Nacht-Geschichten.

Obwohl ihr am Wochenende, bzw. Samstag eigentlich frei habt, eignet es sich gut für größere Unternehmungen und Bastelaktionen mit den Kindern. Ansonsten ist besonders der Glaube in Namibia ein großes Thema, vor allem natürlich in der Mission, weswegen für euch jeden Donnerstag und Sonntag eine Messe zum Tagesablauf gehört.

Iilyateko – Ja oder Nein?

Iilyateko verlangt von euch sehr viel Eigeninitiative, Offenheit und Kreativität um euch in den Alltag einzubringen. Die Lage der Mission im Busch ist doch recht abgeschieden, was einerseits ein schöner Kontrast zum Leben in Deutschland ist, aber auch manchmal etwas einsam sein kann.
Ihr solltet für den Umgang mit den Kindern Verantwortungsbewusstsein, Durchsetzungsvermögen und Geduld mitbringen bzw. aufbauen, euch selbst nicht zu ernst nehmen und auch mal auf Albernheiten einlassen und den Mut haben, neue Dinge auszuprobieren.
Eine Eigenheit von Iilyateko ist das fehlende Internet und Telefonnetz, was natürlich den Kontakt nach Deutschland erschwert. Es gibt zwar an der ca. einen Kilometer entfernten Schule einen WLAN-Anschluss, leider bricht das Netz aber auch hier oft zusammen, weswegen man sich nicht darauf verlassen sollte. Was Strom und Wasser angeht ist Iilyateko recht gut situiert, nur in der Regenzeit kann der Strom oft ausfallen.

Iilyateko ist einfach ein wunderbares Projekt, indem ihr wirklich gebraucht werdet und immer herzlich willkommen seid. Nutzt diese Chance und macht dieses Jahr einfach zum besten eures Lebens!

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Leostraße 21
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Oshipeto

Was und Wo?

Oshipeto ist ein kleines Dorf im zentralen Norden Namibias, ungefähr 100 km entfernt von der angolanischen Grenze. Etwas außerhalb von dem Dorf liegt das gleichnamige Projekt, eine römisch-katholische Schwestern-Missionsstation.

Die Missionsschwestern stehen einem Internat (Hostel) über, das ungefähr 200 Kinder aus normal situierten Familien während der Schulzeit betreut, sie also beherbergt und verpflegt. Die Kinder zwischen 6 und 20 Jahren besuchen entweder den in das Missionsgelände integrierten Kindergarten (im Moment geschlossen , weil Lehrkräfte fehlen), die private Grundschule (Grade 0 up to 7) oder die zwei Kilometer entfernte staatliche “Oshipeto Combined School“.

Das Missionsgelände ist eine riesige Fläche, von der aber nur zwei Hektar, durch Zäune eingegrenzt, bewohnt werden. Auf dieser Fläche befinden sich ein Gästehaus, ein Schwesternhaus, jeweils ein"Boys-" und "Girlshostel", eine große Halle, Vorratsräume, ein Kindergarten, eine Grundschule, ein Bolzplatz und eine Kirche. Dazu gibt es noch ein großes Feld, das in der Regenzeit von den Schwestern und den Kindern kultiviert wird. Der Boden ist sandig und die Umgebung von meist trockenen Sträuchern und Bäumen geprägt. Zäune unterteilen Oshipeto in einzelne Abschnitte, damit die tagsüber frei herumlaufenden Esel, Schweine, Hühner, Ziegen und Hunde nicht willkürlichen umherirren können.

Obwohl Oshipeto recht abgelegen im namibischen Busch liegt, gibt es meistens Strom und fließend Wasser. Allerdings kann es speziell in der Regenzeit zu Ausfällen kommen, woran man sich aber schnell gewöhnt. Abends helfen dann Kerzen in der Dunkelheit

Auch wenn Oshipeto mitten im Nichts liegt, hat man zahlreiche Wohnstätten in seiner Nachbarschaft. Das nächste kleinere Dorf (Okashia) ist ca. 6 km entfernt. Das nächst größere Dorf Tsandi liegt 30 km entfernt und führt ein Postamt, einen Supermarkt, ein Kleidergeschäft und natürlich viele Bars. Von hier kommt man problemlos ins 60 km entfernte Outapi, wo es große Supermärkte, vielerlei Geschäfte und einen traditionellen Markt gibt.

Was gibt’s zu tun?

Die Schwestern in Oshipeto sind generell sehr nachsichtig mit den Freiwilligen und stets darum besorgt, dass man nicht zu viel in der Sonne ist und seine Kräfte schont.
Das Hauptaufgabenfeld der Freiwilligen ist die Mithilfe und das Unterrichten in der seit 2012 bestehenden Grundschule sowie im Kindergarten. Dies beinhaltet die Vorbereitung, das eigenständige Unterrichten, sowie die Benotung der Kinder in den Fächern Art (Kunst, Musik, Theater, Tanzen), Physical Education und German.
Spontanität gehört zum Alltag. Und so kann es schonmal vorkommen, dass eine der Schwestern einen Tag unterwegs ist und ein ganzer Schultag von euch gemeistert werden muss.

Eigeninitiative ist das A und O in Oshipeto!

Ihr könnt gut mit (Klein-) Kindern? Dann stürzt euch auf die Grundschule oder helft bei den Hausaufgaben. Ihr seid handwerklich begabt? Dann repariert die Anlagen, Zäune, Dächer, Fenster, Türen (…). Es gibt immer irgendetwas kaputtes in Oshipeto!
Arbeit ist genug da, aber von euch muss die Initiative und die Motivation kommen, Dinge zu sehen und anzupacken. Wenn von euch allerdings nichts kommt, werden die Schwestern sich bald damit abgefunden haben und ihr verbringt u. U. eine langweilige Zeit in Namibia…

Man kann in Oshipeto das langweiligste Jahr seines Lebens verbringen, weil man sich vom Nichtstun hat verführen lassen. Man kann aber auch das aufregendste Jahr seines Lebens in Oshipeto verbringen, mit kontrastreichen Erfahrungen und jeder Menge unglaublich aufgeschlossenen und fröhlichen Kindern. Das liegt ganz bei einem selbst.

Oshipeto: Das Richtige für mich?

Um in Oshipeto ein unvergessliches Jahr im positiven Sinne zu erleben, sollte man vor allem Motivation, Nachsicht und Ausdauer mitbringen. Namibia ist als kleine Schwester von Süd-Afrika ein relativ entwickeltes Land Afrikas. Wobei der Norden nicht annähernd so weit vorangeschritten ist, wie die Region um die Hauptstadt Windhoek und die Küstenregion.

Bei der Frage: ”Oshipeto: ja oder nein?”, geht es vor allem um die eigenen Interessen und Stärken: Kann ich gut mit (vielen) Kindern und Jugendlichen umgehen? Fühle ich mich bereit eine Grundschulklasse selbstständig auf Englisch zu unterrichten? Bin ich flexibel und gewappnet, Planänderungen und Unvorhersehbarkeiten zu meistern (oder manchmal auch zu ertragen)? Kann ich mir vorstellen einen guten Teil des Jahres recht abgeschieden im Busch zu verbringen? Sagt mir der religiöse Kontext zu? (…)

All das sind Fragen, mit denen ihr euch im Vorhinein ehrlich auseinander setzen müsst. Die Schwestern und vor allem die Kinder jedenfalls freuen sich über jeden Besucher aus Deutschland!

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Eine Beschreibung sowie Fotos der Einsatzstelle in Oshitutuma folgen in Kürze.
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peru

Grundkenntnisse in Spanisch erforderlich.

MANTHOC:

Der Name der aufnehmenden Organisation vor Ort ist MANTHOC. Das steht für „movimiento de adolescentes y niños trabajadores, hijos de obreros cristianos“ und heißt so viel wie „Bewegung der arbeitenden Kinder und Jugendlichen, Söhne und Töchter christlicher Arbeiter“. Die Bewegung ist peruweit vertreten und international vernetzt, zum Beispiel mit Amnesty International.
Der Grundbaustein einer MANTHOC-Basis sind Gruppenstunden, in denen die arbeitenden Kinder Anschluss und Unterstützung bei schulischen oder familiären Problemen finden. In Cajamarca, dem Einsatzort des mundus-Freiwilligen, unterhält MANTHOC daneben ein Hostel und eine Grundschule.

Die Schule:

Die Hauptaufgaben der Freiwilligen liegen in der Schule „Jesús Trabajador“. Diese richtet sich besonders an finanziell schwache Familien und arbeitende Kinder. Durch Spenden aus Deutschland wird ermöglicht, dass sie weniger zahlen müssen als für staatliche Schulen, und so überhaupt erst zur Schule gehen können. Die Schule ist eine 6 – jährige Grundschule. Außerdem verfügt die Schule über eine Bäckerei, eine Schreinerei, eine kleine Meerschweinchenzucht (Achtung: zum Verzehr) und einen kleinen Garten. So wird versucht, den Unterricht praktischer zu gestalten. Außerdem erhalten die Kinder Unterstützung in Gesundheits- und Familienangelegenheiten und haben die Möglichkeit, in der Schule zu frühstücken und Mittag zu essen.

Die Freiwilligen:

Neben dem mundus-Freiwilligen sind in der Regel zwei Freiwillige aus dem Bistum Speyer vor Ort. Diese drei wohnen gemeinsam in einer sehr gut ausgestatteten Wohnung in der oberen Etage des Hostels. Es sind aber meist noch mehr internationale Helfer vor Ort.

Gemeinsam wird fünf Tage wöchentlich in der Schule gearbeitet. Dabei ist ein Freiwilliger für Küche und Einkäufe zuständig und einer hilft in der Bäckerei. Außerdem ist es möglich, Nachhilfe parallel zum Unterricht zu geben oder Fachunterricht wie etwa Sport, Englisch oder Computerunterricht anzubieten. Auch für Begleitung bei Arztbesuchen und medizinische Unterstützung wird ein Verantwortlicher benötigt.

Jeder Freiwillige unterstützt zudem eine Gruppenstunde der MANTHOC-Bewegung, auch in Dörfern des Umlands,  von denen die meisten samstags liegen. Anwesenheit ist auch in verschiedenen regelmäßigen Treffen erwünscht, die mehrfach wöchentlich stattfinden.

Jedem ist es freigestellt, wie weit er in seine Arbeit eintaucht und sich vielleicht zusätzlich in der Bewegung engagiert, die unter anderem auch politisch tätig ist und viel Interessantes zu bieten hat. Insgesamt bietet diese Stelle viele verschiedene Möglichkeiten, sodass man einen tiefen Einblick in Peru als Land, seine Struktur, Kultur und Lebensweise erhalten kann. Für einen schnellen Einstieg ist es daher wichtig, schon vor Ausreise die Grundlagen des Spanischen zu beherrschen.

Die Lage:

Cajamarca liegt in den nördlichen Anden auf 2 700 Höhenmetern. Es bietet eine spektakuläre Lage in einer wunderschönen (auch touristischen) Umgebung. Die Stadt ist mit allem ausgestattet, was das Herz eines Freiwilligen begehrt: traditionelles Leben und Märkte, Inka- und Kolonialkultur, aber auch Ausflugsziele und Mobilität, Einkaufscenter und sogar einige Clubs.
Peru als Land der Wunder spricht für sich: Aufgeteilt in Küstenwüste, Anden und Regenwald punktet es mit seiner vielfältigen Kultur, die aus Präinka-, Inka- und Kolonialzeiten erwachsen ist. Das lässt sich wunderbar an vielen touristischen Attraktionen nachvollziehen – vor allem im eher touristischen Süden des Landes, angefangen bei Machu Picchu. Es bietet sich an, auch die umliegenden Länder zu erkunden (besonders Ecuador und Bolivien), dafür bleibt aber aufgrund der beschränkten Urlaubstage wenig Zeit.

Kontakt:

Der Kontakt zur jetzigen mundus-Stelle in Peru wurde schon vor ca. 20 Jahren im Rahmen der noch länger bestehenden Gemeindepartnerschaft vom Peru-Kreis der Kath. Gemeinde Sankt Martin in Dortmund aufgebaut. Als Freiwilliger wird man von dieser Gemeinde entsandt, berichtet ihr von der aktuellen Situation vor Ort und sollte bereit sein, sich auch vor und nach dem Aufenthalt in Peru bei entsprechenden Treffen zu engagieren.

Kontakt:

mundus Eine Welt e.V.
Leostraße 21
33098 Paderborn

Tel. 05251 206 5280
info[at]mundus-eine-welt.de

ruanda

Die Einsatzstellen in Ruanda werden derzeit nicht besetzt.

Kontakt:

Institut St. Bonifatius e.V.
Fau Elke Köster
Auf dem Kupferberg 1
32758 Detmold
Telefon: +49 (52 31) 6 12-1
Telefax: +49 (52 31) 68 07 44
E-Mail: Institut_St._Bonifatius ät t-online.de
www.institut-st-bonifatius.de

sambia

Die Einsatzstellen in Sambia werden im Jahrgang 2019/2020 nicht besetzt.

Kontakt:

KLJB im Erzbistum Paderborn e.V.
Leostraße 21
33098 Paderborn
05251 206 5265
buero [at] kljb-paderborn.de

südafrika

Im Jahr 2006 zog die Priestergemeinschaft des hl. Phillip Neri aus dem bürgerlichen Teil von Oudtshoorn in das angrenzende Township. Sie wurden von der Vision geleitet mit dem erworbenen ehemaligen Industriegelände einen Ort zu schaffen, der für die farbigen Kinder aus dem Township Sicherheit, Geborgenheit und Förderung bietet.

Auch zwanzig Jahre nach dem Ende der Apartheid leben viele der farbigen Südafrikaner in Armut und Perspektivlosigkeit. Die sozialen Probleme verstärken sich durch Alkoholismus, Drogensucht, Kriminalität und Aids.

Gemeinsam mit Ordensschwestern, dem freiwilligen Engagement vieler Helfer und Helferinnen  und durch die kontinuierliche finanzielle Unterstützung über Spendenmittel aus Europa hat sich das Projekt weiterentwickelt. In den letzten Jahren konnten vier Häuser gebaut werden, in denen Kinder unterschiedlicher Altersstufen Unterstützung finden. Auf dem Gelände wurden Olivenbäume gepflanzt, Rasen und Beete angelegt.

Die fröhlichen Gesichter der Kinder, die im St. Luigi Zentrum versorgt werden, sind ein Zeugnis für die richtigen Schritte auf einem langen Weg.

Wenn Sie diese Arbeit vor Ort unterstützen möchten und die soziale Arbeit mit Kindern wertschätzen, offen für religiöse Fragen sind und Englisch sprechen freuen wir uns sehr über Ihre Kontaktaufnahme

Vorrangig wird Ihre Hilfe in der Kindertagesstätte Haus Luigi benötigt. Dort erhalten täglich bis zu 140 Kinder nach der Schule eine Mahlzeit und Betreuung. In der Freizeit kommen Spiel und Spaß nicht zu kurz. Beispielsweise sind Fußball-Turniere sehr beliebt! Um eine geschlechtsspezifische Förderung zu erreichen, ist der Bedarf an männlichen Helfern in einem besonderen Maße wichtig, weil in den Familienstrukturen häufig die Väter fehlen.

Weitere Informationen:

http://www.scrosoppi.org/

http://www.dieoratorium.org/

Kontakt:

Förderverein für das Oratorium des hl. Philipp Neri in Oudtshoorn/Südafrika
FOPOS e.V.
Klaus Lauck
An der Schützenhalle 10
33154 Salzkotten
Mail: k.lauck ät oratorium.org
Tel.: 05258/4948

uganda

Weitere Infos zu den Einsatzstellen in Guatemala folgen in Kürze.

 

Kontakt:

mundus Eine Welt e.V.
Leostraße 21
33098 Paderborn

Tel. 05251 206 5280
info[at]mundus-eine-welt.de